Tirolissimo 2017
Countdown

TIROLISSIMO

Tirols Kreativ-Award gilt als einer der wichtigsten Events der Kommunikationsbranche, der die hiesige Agenturlandschaft Jahr für Jahr zu Bestleistung motiviert. Eine hochkarätige Jury von internationalem Rang stellt die exzellente Qualität der ausgezeichneten Arbeiten sicher und trägt zum hohen Niveau des Werbepreises bei. Alljährlicher Höhepunkt ist die glanzvolle Tirolissimo Gala, die immer wieder beweist, dass sich Tirols Kreative weder beim Ideenfinden noch beim Feiern verstecken müssen. 

Tirolissimo Gala 2016 – sackrisch gute Unterhaltung!

Am 25. Oktober 2016 gipfelte Tirols Werbepreis Tirolissimo in einem glanzvollen Galaabend, der die besten Ideen des Landes und ihre stolzen SchöpferInnen feierte. Auf der Bühne in der Dogana Innsbruck nahmen jene Kreativen, die mit ihren Arbeiten alle in den Sack steckten, ihre gewichtigen Trophäen entgegen. Zwei der insgesamt 22 Kategorien gingen allerdings leer aus.

Der diesjährige Tirolissimo zündete ein Feuerwerk der Rekorde: 91 Agenturen haben mit insgesamt 315 Einreichungen einen neuen Einreichrekord aufgestellt – 77 Arbeiten davon schafften es auf die Shortlist der Jury. Auch beim Junior Award 2016 waren mit 55 Youngsters die bislang meisten TeilnehmerInnen am Start. Und erstmals in seiner langjährigen Geschichte stellte der Tirolissimo eine 50/50-Jury auf – mit gleichem Anteil an männlichen und weiblichen Teilnehmern. Kein Wunder also, dass auch an der Tirolissimo Gala rekordverdächtiger Andrang herrschte und sich über 650 Gäste die Show nicht entgehen lassen wollten. 

Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

TV-Moderator und Schauspieler Max (Dieter) Moor – vielen bekannt von den ORF-Kunststücken oder aus verschiedensten Kulturmagazinen auf Vox, 3sat etc. – führte unterhaltsam und souverän durch den Abend, dessen Höhenpunkt natürlich die Auszeichnung der Tirolissimo SiegerInnen war. Doch auch der Show-Act konnte sich sehen lassen: So rockten die Uptown Monotones die Nacht der Werber. Dass manche Ideen zwar groß, aber nicht groß genug für einen Tirolissimo sind, zeigte die Entscheidung der Jury in den Kategorien PR und Online-Marketing. Beide Kategorien gingen leider leer aus. Jurypräsidentin Gerda Reichl-Schebesta, Kreativdirektorin bei TBWA Vienna, liefert folgende Begründung: „Digitale Kanäle bieten wesentlich mehr Möglichkeiten als mit den eingereichten Arbeiten demonstriert wurde. Wir wünschen uns in Zukunft für diese Kategorie mehr Kreativität und Liebe zum Detail.“ Das klingt doch nach einem guten Ansporn fürs nächste Jahr. Fachgruppen-Obmann Tom Jank zieht folgendes Fazit zum diesjährigen Tirolissimo: „Was mich in diesem Jahr besonders freut, ist die starke Teilnahme am Junior Award. Junge Kreative mit frischen Ideen braucht das Land und anscheinend haben die Youngsters wieder mehr Bock auf Werbung.“ 

Die kleine Bühne vor der großen

Der Nominee Day ehrt die Nominierten, die es mit ihren Top-Arbeiten auf die Shortlist der Jury geschafft haben und somit potenzielle Tirolissimo SiegerInnen sind. Aus 315 Einreichungen von 91 Agenturen ermittelte die Jury 77 Nominierungen und somit 31 nominierte Agenturen. Und diese durften sich am 13. Oktober 2016 im Congress Innsbruck für ihre Leistung schon mal einen kräftigen Applaus abholen.

Bewertung nach strengen Kriterien

Heuer stellte der Tirolissimo erstmals eine 50/50-Jury auf – mit gleichem Anteil an männlichen und weiblichen Teilnehmern. Insgesamt 13 JurorInnen in vier Teams waren für die Sichtung und Bewertung der 315 Arbeiten zuständig. Den Vorsitz hatte Jurypräsidentin Gerda Reichl-Schebesta, Kreativdirektorin bei TBWA Vienna.

Insgesamt 77 Arbeiten von 31 Agenturen schafften es auf die Shortlist der Jury – bereits eine stolze Leistung. Aus diesem Grund werden die Nominierten am Nominee Day geehrt. Die PreisträgerInnen des Tirolissimo werden erst am Galaabend bekannt gegeben und live auf der Bühne ausgezeichnet.

Die Kategorien PR und Online-Marketing gingen heuer leider leer aus. Hier die Begründung der Jury: „Digitale Kanäle bieten wesentlich mehr Möglichkeiten als mit den eingereichten Arbeiten demonstriert wurde. Wir wünschen uns in Zukunft für diese Kategorie mehr Kreativität und Liebe zum Detail.“