Hinter den Kulissen: Staatspreis Werbung & Design

Ausschussmitglied Bernhard Müssiggang saß in der Jury zum Staatspreis für Werbung. Hier schreibt er, wie´s war und gibt Einblicke in das Prozedere. 

Der Staatspreis für Werbung findet bekanntlich alle 2 Jahre statt, wobei „nur“ drei Kategorien der Staatspreis verliehen werden, heuer erstmalig auch ein Sonderpreis für regionale Kampagnen. Damit wollte man dem begegnen, dass große Budget starke Kampagnen kleinere oft überstrahlen. Zudem wird für Print und Film mit den Medienpartnern Krone und Puls4 auch ein Publikumspreis online ausgelobt, dessen Frist noch läuft.

Wie schon letztes Mal und bei Jurierungen schon allgemein üblich ,wurden im Vorfeld die Arbeiten auf einem Onlinetool zur Einsicht für die Jury veröffentlicht, damit wir zum einen ausreichend Gelegenheit haben uns mit den Arbeiten auseinander zu setzen und zum anderen mittels eines Punktesystems eine Vorselektion der besten Arbeiten treffen konnten.  16 Vertreter aus verschiedenen Verbänden und Institutionen waren geladen an der Diskussion teilzunehmen. 

Heuer gab es erfreulicherweise eine enorme Steigerung bei den Einreichungen, weit über 200 galt es insgesamt zu sichten, die Creme de la Creme war jedenfalls geballt vertreten. Richtig tolle Projekte, die es nicht einfach machten, das Beste daraus zu küren. In spannenden Diskussionen wurden dann in der Jurysitzung vor Ort in den einzelnen Kategorien würdige Sieger gefunden, wenngleich es immer knapp hergegangen ist.

Am 20. Oktober trafen wir dann in Wien im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zur Diskussion vor Ort zusammen, um die besten Arbeiten noch mal zu diskutieren und würdige Preisträger zu finden. In den regionalen Kampagnen waren auch Arbeiten aus Tirol zu finden, die sich richtig gut geschlagen haben. Die Verleihung selbst findet am 10. November statt, wird „virtuell“ stattfinden und auf Puls4 übertragen.

Weitere Infos zum Staatspreis findet ihr hier.

Foto und Text: Bernhard Müssiggang