Mit starken Partnern in Richtung "Kreativquartier"

Die Tabakfabrik in Linz hat vorgemacht, wie es gehen kann: Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation an einem Standort und offen gedacht. So entstand auf dem ehemaligen Industrieareal in den letzten Jahren der erste kollaborative Kreativkonzern der Welt. Die FG Werbung Tirol und das kreativland.tirol sind überzeugt: Das geht in Tirol auch.  FG Obmann Tom Jank, Co-Initiator von kreativland.tirol: „Viele kreative Leute verlassen Tirol, weil sie hier nicht die Möglichkeiten haben, ihre Ideen umzusetzen“. Um den heimischen Kreativen auch eine Heimat zu geben, haben am 6. September Vertreter:innen von Fachgruppe und kreativland.tirol, gemeinsam mit Gregor Tremetzberger von der Creative Region Upper Austria und Tabakfabrik-Direktor Chris Müller-Bergmann die oberösterreichische Erfolgsgeschichte im Landhaus präsentiert.  Im Gespräch mit Wirtschaftslandesrat Anton Mattle haben die Kreativen die Notwendigkeit eines Tiroler Kreativquartiers betont und anhand des oberösterreichischen Leuchtturmprojektes die Potentiale und Chancen für den gesamten Wirtschaftsstandort Tirol aufgezeigt. Die Zahlen aus Linz sind beeindruckend. Chris Müller-Bergmann von der Tabakfabrik: „Aktuell arbeiten auf dem Areal und 3000 Menschen auf insgesamt 80.000 Quadratmetern. Das Areal wird aber ständig erweitert, im Endausbau werden 5000 Personen Zugang zu einem Arbeitsplatz in der Tabakfabrik haben. Von typischen Technologie-Start-ups über Ein-Personen-­Unternehmen aus Bereichen wie Design, Kunst oder Sozialem bis zur Kunstuniversität Linz reicht die Palette.“ FG-Obmann Tom Jank will die Pläne, in Tirol ähnliches entstehen zu lassen, nun mit voller Kraft vorantreiben und hofft, dass Politik und Wirtschaft das enorme Zukunftspotential von Kreativarbeit erkennen. In den nächsten Wochen und Monaten stehen weitere Gespräche und Arbeitssitzungen an.