WKÖ: Forderungspapier zu Corona-Hilfsmaßnahmen

 

Fachgruppen fordern: Corona-Hilfsmaßnahmen müssen verlängert werden
Die Agentur- und Veranstaltungsbranche steuert pandemiebedingt auf Wochen zu, die mit dem November und Dezember des Vorjahres absolut vergleichbar sind. Die Branche benötigt daher dringend Unterstützung, da die Kosten des „Teillockdowns“ aktuell höher sind als im letzten Jahr, so die Fachgruppen der WKÖ

Deshalb wird gefordert:
  • Ausfallsbonus II und Verlustersatz: Es müssen nicht nur Hilfsmaßnahmen wie der Ausfallbonus II wieder etabliert bzw. das Verlustersatzmodell über den 31.12.2021 hinaus verlängert werden, sondern es müssen auch die Schwellenwerte des Umsatzausfalls für die Antragsberechtigung bei beiden Instrumenten deutlich gesenkt werden. Wenn Betriebe offen bleiben und Veranstaltungen weiterhin stattfinden, aber deutlich weniger Kunden bzw. Besucher haben, ist ein 50%-iger Umsatzrückgang zu hoch für eine situationsgerechte Kompensierung. Die Quote soll auf 30 % gesenkt werden
  • Senkung der Schwellenwerte für den Umsatzausfall auf 30 %
  • Wiedereinführung eines Ausfallsbonus-Modells (rückwirkend ab Oktober 2021 bis 31. März 2022)c
  • Verlängerung des Verlustersatz-Modells bis 31. März 2022
  • Kurzarbeit: Das System hat sich bewährt - das Modell für „besonders betroffene Branchen“ muss jedoch zumindest bis 31.3.2022 verlängert werden.

Weiters heißt es: "Uns fehlt wieder die Planungsmöglichkeit für die aktuelle Vorweihnachtszeit und das neue Jahr. Kurz gefasst rechnen wir mit deutlichen Umsatzrückgängen in einem erheblichen Ausmaß. Wir hoffen zum einen auf zusätzliche wirtschaftliche Unterstützung und zum anderen auf eine baldige Wende zum Positiven, sodass das Jahr 2022 zumindest bald vernünftig begonnen werden kann."

 

Ausfallsbonus – derzeitige Regelung 

 

Verlustersatz Juli - Dezember 2021 – derzeitige Regelung