Auf ein Wort – mit Tom Stadlmeyr

Ich bin…

Tom Stadlmeyr und beschäftige mich mit Markenentwicklung, Positionierung und subversiven Strategien.

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… 

sollte sich bei ihren Kunden viel mehr trauen.

 

Ich möchte… 

noch stärkere Anstöße für den Mut zur Veränderung geben.

 

Auf meinem Schreibtisch… 

liegen die unwichtigen Dinge am längsten.

 

Gut für meinen Job ist … 

eine bunte Mischung aus Menschen, Meinungen und Projekten.

 

Ich lese derzeit:

NONKONFORMISTEN von Adam Grant.

 

Ich kann… 

für mein berufliches Umfeld ein sehr unbequemer Querdenker sein.

 

Nach Feierabend… 

brauche ich ein scharfes Messer (überwiegend zum Kochen).

Wir bringen euch auf Schiene – THINK TRAIN 2017

Seit mehr als 15 Jahren gibt der THINK TRAIN für Tirols Kreative Vollgas. Das Ziel: die Gedanken auf eine Reise schicken, den Horizont erweitern und neue Perspektiven eröffnen. Auch 2017 hat der THINK TRAIN wieder das Beste der deutschsprachigen Kreativbranche mit im Gepäck.

Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt irgendwann auf der Strecke. Doch mit den THINK TRAIN-Veranstaltungen können Tiroler Werbetreibende ihr Ticket in Richtung Zukunft lösen. Hochkarätige Speaker und anspruchsvolle Themen geben wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit in der Kreativbranche.

THINK TRAIN – ein gelungener Zug

Schon vor fast zwei Jahrzehnten erkannte die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, wie gut Input von außen tut. Man begann, die klügsten Köpfe und kreativsten Persönlichkeiten zum Gedankenaustausch und zur Wissensvermittlung nach Tirol einzuladen. Die Veranstaltungsreihe nahm rasch Fahrt auf, Dietmar Holzer war es schließlich, der dem Kind einen Namen gab. Seither bringt der THINK TRAIN Tiroler Grafiker, Designer, Texter und Strategen auf Schiene. Fachgruppenobmann Tom Jank: „Hinter dem THINK TRAIN steckt die Idee, das Denken auf eine Reise zu schicken. Kreuz und quer durch die aktuellen Themen der Kommunikations- und Werbewelt und immer in Richtung Zukunft.“

Veranstaltungen 2017

Auch heuer setzt man beim THINK TRAIN wieder auf die Devise „von den Besten lernen“. Den Anfang machen Nicole Hoefer-Wirwas und Imke Jungnitsch. Die beiden BOOST-Trainerinnen erklären am  8. März,  wie sich mit den richtigen Kreativtechniken Geistesblitze gezielt herbeiführen lassen. Der Workshop ist fast ausgebucht, hier geht’s zur Anmeldung. Die Themen für die kommenden Monate stehen ebenfalls schon fest. Auf dem THINK TRAIN-Fahrplan steht unter anderem: Digital Strategies, Storytelling und Tirolissimo – besser einreichen. Details und Termine werden in den nächsten Wochen auf der THINK TRAIN-Seite und auf unserer Facebookseite veröffentlicht.

Foto: Pixabay

Lärm lass nach!

Ein angeregt telefonierender Kollege, eifriges Tastaturengeklapper und eine surrende Kaffeemaschine – was nach einem ganz normalen Tag in der Agentur klingt, kann auf Dauer krank machen. Wie sich das akustische Arbeitsumfeld auf die Kreativität auswirkt und wann Lärm zum Problem wird, erklärt die Innsbrucker Arbeitspsychologin Mag. Elke Mitterer im Interview mit werbungtirol.at

Bei Lärm denkt man ja zunächst an Baustellen oder den Straßenverkehr. Welche Lärmbelästigungen  gibt es in einem Büro?

Da wären zunächst die Arbeitskollegen. Halten sich mehr als zwei Personen in einem Büro auf,  kann es schnell einmal laut werden. Die Technik tut das ihre dazu: Handys klingeln, PCs, Scanner und Drucker geben alle möglichen Geräusche ab. Nicht zu unterschätzen sind berufliche sowie private Gespräche in einem Großraumbüro. In Summe entsteht eine Geräuschkulisse, die unter Umständen negative Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit haben kann.

 Was macht (Büro)lärm mit uns? Welche Auswirkungen hat er kurz- und langfristig?

Lärm behindert die Kommunikation, beeinträchtigt die Konzentration und macht häufig krank. Die Grenzen zwischen Belästigung und Gesundheitsgefährdung sind dabei fließend, da die Lärmauswirkungen bei steigender Belastung kontinuierlich zunehmen und außerdem sehr individuell sind. Erste Anzeichen für einen zu hohen Lärmpegel sind oftmals Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Nervosität oder Reizbarkeit. Lärm lässt den Körper mehr Adrenalin ausschütten, das Herz schlägt schneller, unsere Muskeln spannen sich an. Auch Schlafstörungen als Folge von Lärm sind weit verbreitet.

Was kann man in akustischen "Akutsituationen" tun, um sich etwas Ruhe zu schaffen?

Grundsätzlich müssen Arbeitgeber den Arbeitsplatz so gestalten, dass die Lärmeinwirkung auf das niedrigste in der Praxis vertretbare Niveau gesenkt wird. Unter Kollegen sollte man auf etwas Rücksicht appellieren und vereinbaren, Gespräche und Meetings außerhalb der Büros abzuhalten.  Telefongespräche in adäquater Lautstärke bzw. Handygespräche nach Möglichkeit in lärmabsorbierenden Gesprächsinseln zu führen. Wird die Belastung trotzdem zu hoch, hilft meist nur der Gang nach draußen an die frische Luft und ein ruhiger Feierabend – im wahrsten Sinne des Wortes.

Wie würde ein optimaler Arbeitsplatz aussehen - besonders für Menschen, die kreative Höchstleistungen erbringen müssen?

Großraumbüros sind aus arbeitspsychologischen und ergonomischer Sicht grundsätzlich nicht zu empfehlen, ist es nicht anders möglich, sollten unbedingt lärmabsorbierende Decken, Böden, Wände sowie lärmabsorbierende Erholungsinseln für Gespräche eingebaut werden. Ungestörtes Arbeiten fällt in kleinen Büros für maximal zwei Personen um ein Vielfaches leichter. Kreativität kann sich nur in einer entspannten Atmosphäre richtig entfalten.

 

Mehr zum Thema gibt’s am 14. Februar 2017 in Innsbruck. Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Ergonomie veranstaltet einen Infoworkshop „Lärm und Geräuschbelästigungen - psychische Auswirkungen und ergonomische Gestaltungsmaßnahmen“. Infos und Anmeldung noch bis 8.2.2017 hier:

Auf ein Wort - mit Bernhard Müssiggang

Ich bin… immer motiviert, meistens pünktlich, häufig erreichbar, gelegentlich für das Engagement in einer guten Sache zu haben, selten unvorbereitet und nie schlecht aufgelegt.

 

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… muss die gebotenen Möglichkeiten viel mehr nutzen.

 

Ich möchte… viel mehr Zeit haben für Weiterbildung.

 

Auf meinem Schreibtisch… ist es immer ordentlich aufgeräumt.

 

Gut für meinen Job sind … Kunden, die Zeit geben, Dinge zu entwickeln.

 

Ich lese derzeit…  kein Buch, aber quer durch Fachzeitschriften und viel im Internet.

 

Ich kann… immer noch ganz gut mithalten, egal wobei.

 

Nach Feierabend… Sport, Familie, Sport, Familie...

Mit Om zu mehr Umsatz

Werbung ist harte Arbeit. Wenn MitarbeiterInnen zwischen Kundenterminen, Brainstormings und Pitches keine Zeit zum Durchatmen haben, ist schnell die Luft raus. Die Tarrenzer Agentur mindpark hat einen Weg aus dem Hamsterrad gefunden. Eine firmeneigene Mentaltrainerin räumt Arbeitsfrust aus dem Weg und macht Lust auf gemeinsame kreative Höhenflüge.

Jede zweite Woche schiebt das neunköpfige Team von mindpark die Schreibtischsessel beiseite und rollt die Yogamatten aus. Franziska Schiffert sorgt auch dafür, dass in den Gehirnen Platz für Neues entsteht. Mit verschiedenen Techniken hilft die Marketingberaterin und Mentaltrainerin ihren Kollegen dabei, einfach einmal abzuschalten und die Gedanken neu zu sortieren. Seit über einem Jahr arbeiten die jungen Kreativen so am „Wir-Gefühl“. Mit Erfolg, so Geschäftsführer Martin Trenkwalder: „Unser Betriebsklima ist insgesamt viel positiver und dynamischer geworden. Wir haben es geschafft, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen – das ist die Grundlage für eine gelungene Kommunikation und den Erfolg des Unternehmens.“

Kalifornischer Spirit im Tiroler Oberland

Wer Bestleistungen erbringen soll, muss gerne arbeiten. Konzerne wie Google haben das längst erkannt und bieten ihren Mitarbeitern zahlreiche „Zuckerln“. Auch bei mindpark setzt man auf den „californian way of working“.  Dazu gehört neben einer top ausgestatteten Gemeinschaftsküche und einem Fitnessstudio-Abo für jeden Mitarbeiter eben auch die Angebote von Franziska Schiffert. Die Imsterin hat neben ihrer Ausbildung zur Marketing- und Kommunikationsberaterin in der Schweiz auch den Grundkurs zum Mentaltrainer absolviert und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in Aufbaukursen in Tirol vertieft.

Stress, lass nach

Fantasiereisen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Körperübungen aus den Bereichen Yoga oder Chi Gong – Franziska Schifferts Trickkiste für eine kreative Auszeit unter Kollegen ist vielfältig. Als Frau vom Fach weiß sie, was Kreative brauchen, um das Stresslevel auf einem gesunden Niveau zu halten: „Werber sind auf vielen verschiedenen Ebenen gefordert, kreative Leistungen müssen unter Zeitdruck abgerufen werden, außerdem müssen wir laufend kommunizieren – untereinander, mit Kunden und Partnern. Deshalb ist es umso wichtiger, ab und an den Fokus neu auszurichten und neue Perspektiven zu eröffnen.“ Das gelingt ihr auch mit persönlichen Gesprächen abseits der gemeinsamen Übungsstunden. Ein Konzept, das Früchte trägt. Und so heißt es bei mindpark auch weiterhin: Mit Om zu mehr Umsatz.

 

Foto: mindpark. Franziska Schiffert ist übrigens die bestens gelaunte Dame rechts unten. GF Martin Trenkwalder ist oben links zu sehen.

Habt auch ihr eine besondere Geschichte zu erzählen, einen spannenden Pitch oder eine Auszeichnung gewonnen oder gibt es News und Termine, die ihr mit uns teilen wollt? Schreibt uns: redaktionwerbungtirol.at

 

Auf ein Wort – mit Michael Zechmann

Über den Luxus freier Zeiteinteilung und Souvenirs aus südlichen Gefilden. Fachgruppenobmann-Stellvertreter Mag. Michael Zechmann im Wordrap:

Ich bin… seit 16 Jahren als selbstständiger Werber aktiv und lerne immer noch laufend Neues dazu.

 

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… ist eine sehr kreative Community und hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Trotzdem ist noch Luft nach oben.

 

Ich möchte… mit meiner politischen Arbeit in der Fachgruppe vor allem EPUs und kleine Betriebe unterstützen und vertreten.

 

Auf meinem Schreibtisch… steht ein extrem kitschiger Aschenbecher aus Florida, der mich auch an grauen Tiroler Wintertagen an die Sonne erinnert.

 

Gut für meinen Job sind … starke Nerven, viel Geduld und der Wille, neue Wege zu gehen.

 

Ich lese derzeit: Randall Munroe: What if? Serious scientific answers to absurd hypothetical questions.

 

Ich kann… arbeiten, wann ich will. Ein großer Luxus.

 

Nach Feierabend… genieße ich eine kreative Pause beim Sport oder spannenden Serien.

Auf ein Wort - mit Tom Jank

Hinter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation stehen 16 kreative Köpfe aus Tirols Werbebranche. Mit Engagement und Leidenschaft für die gemeinsame Sache arbeiten die Ausschussmitglieder daran, die Tiroler Kreativbranche noch besser und vernetzter zu machen. In der Serie „Auf ein Wort“ bitten wir unsere Ausschussmitglieder vor den Vorhang, den Anfang macht Fachgruppenobmann Tom Jank:

Ich bin Tom Jank, Texter, Konzepter, Stratege - ich helfe Kunden vom strategisch Gewollten zum kreativ Richtigen zu kommen

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… sollte unzufriedener sein

Ich möchte… eine Kreativwirtschafts-Strategie für Tirol

Auf meinem Schreibtisch… liegt Papier in diversen Massezuständen und die Urne meines älterlichen Freundes Lewis Perkin

Gut für meinen Job sind … Ausflüge hinter den Tellerrand

Ich lese derzeit: Homo Deus (A brief history of tomorrow). Der weisse Hai im Weltraum (Storytelling für Manager)

Ich kann… seit kurzem den „Running Man"

Nach Feierabend… (wann immer das ist) Raus!

 

Digital Expert-Lehrgang in Salzburg

Im Februar 2017 startet das neue Aus- und Weiterbildungsprogramm „Digital Expert“ der Sparte Information und Consulting der WK Salzburg mit fünf Lehrgängen, die exakt auf die digitale Arbeitswelt zugeschnitten sind. Das berufsbegleitende Konzept ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung mit fünf unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Lehrgänge laufen über jeweils zwei Semester. Vier Lehrgänge finden am WIFI Salzburg, der Zertifikatslehrgang „Suchmaschinenmarketing“ an der Fachhochschule Salzburg statt:   

Als starker Partner ist Google mit an Bord. Alle Informationen zu Digital Expert und den einzelnen Lehrgängen finden Sie unter www.digitalexpert.at