TIROLISSIMO 2023: Keine Nominierungen in den Kategorien Audio, PR und Event

Laut Regelwerk des Tirolissimo ist es notwendig, binnen einer bestimmten Frist eine Begründung zu veröffentlichen, sollte es in einer oder mehrerer Kategorien keine Nominierungen geben.  Hier folgt nun das Statement von Fachgruppenobmann Tom Jank: 

Ziel des Tirolissimos ist es, in jeder Kategorie auszuzeichnen. Die Historie zeigt jedoch, dass es in einzelnen Kategorien immer wieder zu qualitativen Schwankungen kommen kann. Die Jury aus erfahrenen (inter)nationalen Kreativen ist angehalten, gemäß eines Landespreises zu bewerten, die Einreicher, wann immer möglich, mit einer Nominierung zu motivieren und im Zweifel für den Einreicher zu entscheiden. 

Der Tirolissimo-Jury obliegt es aber auch, in einzelnen Kategorien keine Nominierungen auszusprechen.

Dies er folgt dann, wenn 

1. eine der 4 Jury-Gruppen (zu je 3 Juroren) in einer Kategorie - im Vergleich zu den anderen zu bewertenden Kategorien - einen starken Leistungsabfall feststellt. Sprich: Wenn das allgemeine Nominierten-Niveau in einer speziellen Kategorie nicht mehr gegeben ist. Im Fall der diesjährigen Jury war das in drei Kategorien gegeben: Audio (nur 2 Einreichungen), PR (nur 2 Einreichungen), Event (5 Einreichungen). Konkret bedeutet das, dass die eingereichten Arbeiten dieser Kategorien nach folgenden Bewertungs-Maßstäben im Durchschnitt nicht über 50% lagen:


Originalität: Ist die Arbeit originär und originell?

Klarheit: Kommuniziert die Arbeit ihre Inhalte verständlich?

Kraft: Bewirkt die Arbeit eine Bewusstseinsveränderung?

Machart: Ist die Arbeit handwerklich überzeugend?

Freude: Beglückt, berührt oder bereichert die Arbeit?

2. Werden in einer Kategorie keine Nominierungen ausgegeben, wird das dem Jurypräsidenten/ der Jurypräsidentin und der Fachgruppe unmittelbar mitgeteilt und in der großen Jury-Runde nochmals thematisiert. Sollte auch dann das Prinzip: "Im Zweifel für den Einreicher" eindeutig negativ ausfallen, wird final keine Nominierung vergeben.