DEROBERHAMMER – Mit Siegel denkeösterreich Zeichen setzen

Die Innsbrucker Agentur DEROBERHAMMER schafft mit dem Projekt „denkeösterreich“ Bewusstsein für den heimischen Handel. 

Kreativ durch die Krise. Das haben sich viele Tiroler Werbeagenturen derzeit auf die Fahnen geheftet. Der Innsbrucker Titus Oberhammer setzt mit seiner Agentur DEROBERHAMMER ein besonders starkes Zeichen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat die Marke „denkeösterreich“ ins Leben gerufen, die KundInnen die Möglichkeit gibt, sich bei österreichischen Betrieben zu bedanken. 

„Es war ja im Onlinehandel bisher nicht gerade selbstverständlich, an österreichische Unternehmen statt an Großkonzerne zu denken. Wir sehen aber, dass da jetzt ein sehr großes Umdenken passiert und Kaufentscheidungen bewusster getroffen werden. Auch auf Seiten der Betriebe. Selbst die, die keinen Webshop haben, finden nun auf teils sehr kreative und persönliche Weise neue Wege, um die Versorgung ihrer Kunden/innen zu sichern“, so Oberhammer. 

Was ursprünglich für die eigene Nutzung gedacht war, fand aber rasch Zuspruch. Nun bieten Titus Oberhammer und sein Team auf einer eigenen Webseite das neue Signet zum gratis Download an. 

Es ist damit ganz einfach zu sagen  „Danke für die Bestellung oder den Auftrag", und gleichzeitig „Denke bitte auch in Zukunft an uns“. Neben der kostenfreien Nutzungsmöglichkeit in digitaler Form können Interessierte auch Sticker, Anhänger und anderes erwerben. „Ich fände es einfach schön, wenn wir damit eine kleine Welle an Respekt und Wertschätzung, eine neue österreichische Solidarität und regionale Wertschöpfung, aber auch Wertschätzungsketten stärken und auslösen können“, freut sich der Innsbrucker Unternehmer. 

Und ihr so? Erzählt uns von euren Projekten in Zeiten der Corona-Krise:  redaktionwerbungtirol.at

01.04.2020. NEU: Sofortberatung bei Anträgen zur Kurzarbeit

01.04.2020. Die WKT hat ab sofort als Unterstützung für unsere Unternehmer einen Beraterpool zur Verfügung. Die Berater können euch beim Ausfüllen der Kurzarbeitszeit-Anträge unterstützen. Den Ablauf haben wir für euch kurz zusammengefasst:

 

Was ist die betriebswirtschaftlichen Sofortberatung?

Tiroler Unternehmer können bis zu drei Stunden betriebswirtschaftliche Sofortberatung im Zusammenhang mit Corona in Anspruch nehmen. Die Schwerpunkte können sich verändern, wir starten jetzt mit der Unterstützung beim Ausfüllen der Anträge auf Kurzarbeit.

 

Wer berät?

Wir haben mehrere Berater aus dem bestehenden Beraterpool der Tiroler Beratungsförderung gewinnen können.

 

Wer bezahlt die Berater?

Die WK Tirol übernimmt die Kosten zu 100 %, es entstehen also keine Kosten für die Unternehmer.

 

Wer wickelt die Beratungen organisatorisch ab?

Die Abwicklung erfolgt über das Team der Tiroler Beratungsförderung 

 

Wie erfolgt die Beratung?

Die Beratungen können telefonisch oder über Skype durchgeführt werden.

 

Wie kommt der Unternehmer zu dieser Beratungsmöglichkeit?

Anfrage bitte per E-Mail an:  beratungsfoerderungwktirol.at  mit folgenden Informationen wie im Muster unten schicken. (bitte vollständig ausfüllen, damit sofort eine direkte Kontaktaufnahme durch den Berater erfolgen kann)

 

Muster für Mail an  beratungsfoerderungwktirol.at

Liebes Team der Tiroler Beratungsförderung,

nachstehendes Unternehmen benötigt eine betriebswirtschaftliche Sofortberatung durch einen externen Unternehmensberater von max. drei Stunden.

 Mitgliedsnummer:

Firma:

Vorname:

Nachname:

Telefonnummer: 

E-Mail:

Benötigen Unterstützung bei:

 

Foto: fotomek

27.03.2020: Härtefallfonds-Anträge ab heute 17.00 möglich

27.03.2020: Ab heute Freitag, 17.00 Uhr, können Anträge auf Hilfe aus dem Härtefallfonds hier gestellt werden. 

Die Richtlinien für die Anträge stellt die WKÖ auf dieser Seite zur Verfügung. 

25.03.2020: Corona & Werbebranche: CCA stellt Übersicht der Hilfen zur Verfügung

24.03.2020: Der CCA stellt in einer Übersicht die aktuellen Hilfsangebote für Werber in der Coronakrise zusammen.

Dazu auch der Kommentar von Helena Luczynski, Fachgruppe Werbung Wien:  

„Tatsache ist leider: die Hilfe für EPUs und KMUs ist mit 1 Mrd. gedeckelt. Das ist in Anbetracht der betroffenen Arbeitsplätze und der Wirtschaftsleistung ein Hohn. Wer also gerade Zeit hat, eine Kampagne für EPUs und KMUs zu machen: jetzt wäre ein großartiger Zeitpunkt. Deutschland scheint hier einen besseren Weg zu gehen. Die wahre Härte des Härtefonds ist, dass man z.B. in Wien mit maximal 1.000€ im Monat rechnen darf. Und trotzdem Verluste nachweisen muss, um diese "Almosen" mühsam zu beantragen. In Wien wird übrigens der März 2019 als Referenzwert herangezogen. Ein weiteres Problem der Werbe-Branche, dass die Härtefonds nicht berücksichtigen: Viele Agenturen und Freelancer fakturieren noch Aufträge der letzten Monate, d.h. die meisten haben im März gar keine Verluste vorzuweisen – diese kommen erst später. Welche Hilfe es für all jene gibt, die dann plötzlich im Mai/Juni eine 0 am Konto haben, wird bis dato weder von der Regierung, der Stadt Wien, noch der Wirtschaftskammer beantwortet.

Quelle: Newsletter CCA, 24.03.2020

24.03.2020: Corona-Kurzarbeit - Ausfüllhilfe für Formulare

24.03.2020: ÖGB und WK Wien stellen Anleitungsvideo für Kurzarbeitsformulare zur Verfügung.

Corona-Infopoint der WKÖ + Service der Kreativwirtschaft Austria

Tagesaktuell. Übersichtlich aufbereitet: Die WKÖ stellt auf dieser Seite wertvolle Infos rund um die Corona-Krise zur Verfügung. Branchenspezifische Anfragen beantwortet gerne die KREATIVWIRTSCHAFT AUSTRIA. Als Interessenvertretung der Kreativwirtschaft in der WKÖ agiert sie auf Bundesebene. Anfragen können hier gestellt werden.

18.03.2020 - ein paar Worte von Fachgruppenobmann Tom Jank

Liebe Kollegen und Kolleginnen aus der Kommunikations-Branche. 
Keine leichten Zeiten für uns alle. Was können wir tun? Nachdem die Meldungen über die Hilfsmaßnahmen täglich aktualisiert und spezialisiert werden, ist zuallererst eine klare Kommunikation vonnöten. 
Die WK arbeitet derzeit mit Nachdruck - und mit allen relevanten Partnern im Land - daran, ein sinnvolles Hilfspaket aufzustellen. Ein Hilfspaket, das durchgreifend wirkt. Daher muss es durchdacht sein, durchführbar, rechtlich eindeutig und unbürokratisch funktionieren. Es muss geklärt werden: Wer wickelt es ab? Welche Manpower braucht es dafür? Mit welchem System ist es umsetzbar? Nach welchen Kriterien? 

Viele Fragen, die in jedem Fall geklärt werden müssen, um nicht Verunsicherung zu schaffen.

Trotz der Dringlichkeit, müssen Schnellschüsse vermieden werden, die das komplexe Prozedere noch schwieriger für alle machen würden. 
In Anbetracht der Dimension dieser Aufgaben und der Einzigartigkeit dieser Situation heißt es bei allem Tempo: überlegt agieren...

Wir haben in den letzten Tagen gesehen, wie gut gemeinte Informationen aus einzelnen Fachbereichen wieder revidiert werden mussten.
Aktionismus bringt uns jetzt nichts - Sticheleien auch nicht.

Schnell ist wichtig, aber zu schnell und nicht abgestimmt, kann zu Verwirrung und Unstimmigkeiten führen
Wir alle brauchen GUTE Entscheidungen!

Die Leitungen aller Hotlines laufen heiß. Der Druck auf die handelnden Personen ist ohnedies groß - denn auch in den politischen Institutionen arbeiten viele Mitarbeiter im Home-Office und haben dabei nicht immer die volle Arbeitskapazität
Neben allem Druck ist auch Verständnis und Vertrauen angesagt.Was uns Sicherheit geben kann: Wir sitzen alle im selben Boot. 

Für unsere Branche gilt daher: bitte sich an die großen Info-Plattformen und zentralen Newsletter des Bundes, des Landes und der WK zu halten.
So rasch es geht - und wenn die zentralen Fragen geklärt sind - werden wir spezifische Angebote, aktuelle Learnings und Ideen für unsere Fachgruppen-Mitglieder anbieten, 
... sinnvollen Input für die kommende Zeit. Last but not least ist aber eines klar: Wir stehen das nur gemeinsam durch. Alles Gute derweil. Tom Jank

Laufend aktuelle Infos findet ihr hier: wko.at/corona

12.03.20: Sonderinfo der WKT zu COVID-19

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer,

 

die Maßnahmen zum Corona-Virus stellen die Bevölkerung, vor allem aber die heimischen Betriebe vor große Herausforderungen. Die Wirtschaftskammer Österreich und Tirol stehen deshalb in intensivem Kontakt mit Politik, Behörden und Sozialpartnern, um für unsere Firmen - ob EPU, KMU oder Großbetrieb - wirksame Unterstützungsmaßnahmen umzusetzen. Es braucht nun rasch Förderungen für Auftragsausfälle, Vereinfachungen bei der Einführung von Kurzarbeit und eine Verschiebung von Steuerzahlungen, um nur einige Themen zu nennen.
Über unsere Corona-Infoline 0590905-1111 erreichen uns stündlich zahlreiche Anfragen. Diese betreffen beispielsweise die Situation im grenzüberschreitenden Verkehr. Hier stellt sich die Lage wie folgt dar: Fahrten für private Zecke wurden streng limitiert. Ausgenommen von den Maßnahmen im Grenzverkehr sind alle gewerblich notwendigen grenzüberschreitenden Fahrten. Auch Pendlerverkehre können durchgeführt werden. Der Güterverkehr mit Lkw ist derzeit von den Maßnahmen in Deutschland und Italien nicht betroffen. Für Transporte von und nach Italien wird empfohlen, mit diesem Dokument die Notwendigkeit der Lieferung zu bestätigen.
Wenn es zu einer behördlichen Schließung eines Betriebes kommt oder Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden, besteht nach dem Epidemiegesetz die Möglichkeit, eine Entschädigung des Bundes in Anspruch zu nehmen. Hierfür ist ein Antrag binnen sechs Wochen ab Aufhebung der Betriebsschließung/Quarantäne an die Bezirkshauptmannschaft erforderlich – ein Musterformular dafür finden Sie hier. Ihr Verdienstentgang als Unternehmerin/Unternehmer kann ebenfalls geltend gemacht werden. In Abklärung ist derzeit, welcher Nachweis dafür erforderlich ist. Wir informieren unmittelbar nach einer Entscheidung.
Für den Tourismus wurde heute ein Maßnahmenpaket mit Haftungsrahmen beschlossen. Dieses Maßnahmenpaket stellt einen Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zu einer Höhe von insgesamt 100 Mio. Euro zur Verfügung. Die Unterstützungsmaßnahmen aus diesem Paket können seit heute (Mittwoch) 15 Uhr auf der Seite der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) beantragt und abgerufen werden.
In der zentralen Frage der Durchführung von Veranstaltungen stehen zwar die Eckpunkte fest (Untersagung von Versammlungen über 100 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 500 Personen im Freien). Entscheidende Details dazu – speziell für den Tourismus – werden aktuell noch in Wien verhandelt und erst in den nächsten Stunden vorliegen. Wir werden Sie umgehend darüber informieren.
Ein TIPP unserer Experten dazu: Dokumentieren Sie Absagen und Stornierungen ausführlich für mögliche spätere Rückforderungen etc.
Wir haben auf unserer Homepage einen Infopoint zum Corona-Virus eingerichtet, der ständig upgedatet wird: wko.at/corona. Hier finden Sie - laufend aktualisiert - branchenspezifische Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, zahlreiche Musterformulare und vieles mehr. 
Darüber hinaus geben unsere Experten Auskunft in Detailfragen rund um das Corona-Virus. Bitte einfach anrufen unter Infoline 05 90905 1111.
Nutzen Sie den Informationsvorsprung und die Services der Wirtschaftskammer. Die WK ist Ihr verlässlicher Partner – in schwierigen Zeiten erst recht.

Foto: Thomas Pajot