Teilnehmerrekord beim Tirolissimo Junior Award

„Da fällt uns nichts mehr ein!“ meint Günther Eder, der sich mit seinen Wilden Kaisern für die Ausrichtung des Tirolissimo 2018 verantwortlich zeichnet. In Anlehnung an das heurige Motto „Fällt euch nichts besseres ein!“ zeigen sich Eder und sein Team begeistert über Teilnehmerrekord beim Nachwuchswettbewerb des Tiroler Landespreises für Werbung. Sage und schreibe 78 junge Kreative – eingeteilt in 32 Teams – haben sich am vergangenen Freitag der kreativen Herausforderung in der Messehalle Innsbruck gestellt. „Das sind so viele wie nie zuvor“, bestätigt auch Tom Jank, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. Die Fachgruppe und das Digi-Sommercamp „Coding4Kids“ der WKO waren dieses Jahr tonangebend im Jugendwettbewerb. Die Teilnehmer bekamen die Aufgabe „Coding4Kids“ kreativ in Szene zu setzen. Die Gewinner werden im Rahmen der großen Tirolissimo-Gala am 30. Oktober im Congress Innsbruck gekürt.

Einladung zur Ausschusssitzung

Die nächste Ausschusssitzung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation findet am Dienstag, 18.09.2018 um 17.00 Uhr in Wirtschaftskammer Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck, Parterre, Zi. M018, statt.

Tagesordnungspunkte der Aussschussitzung am 18.09.2018: 

  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Kreativland Tirol – UPDATE
  4. Tirolissimo-Manager (digitaler Projektplan)
  5. Tirolissimo 2018
  6. Voranschlag 2019
  7. Mitgliedschaft Schutzverband
  8. Allfälliges

Impressum und Offenlegung sind zwei Paar Schuhe

In der Praxis oft miteinander vermischt, sind das Impressum und die Offenlegung zwei unterschiedliche Dinge. Das Impressum ist im § 24 des Mediengesetzes geregelt, die Offenlegung im § 25.

(1) Auf jedem Medienwerk sind der Name oder die Firma des Medieninhabers und des Herstellers sowie der Verlags- und der Herstellungsort anzugeben. 
Damit wird festgehalten, dass in jedem Druckwerk, vom Flyer, über das Plakat bis zum Geschäftsbericht, diese Angaben enthalten sein müssen.

(2) Auf jedem periodischen Medienwerk (mindestens viermaliges Erscheinen pro Kalenderjahr) sind zusätzlich die Anschrift des Medieninhabers und der Redaktion des Medienunternehmens sowie Name und Anschrift des Herausgebers anzugeben. Enthält ein periodisches Medienwerk ein Inhaltsverzeichnis, so ist darin auch anzugeben, an welcher Stelle sich das Impressum befindet.

(3) In jedem wiederkehrenden elektronischen Medium (z.B. Rundfunk, Website, regelmäßiger Newsletter) sind der Name oder die Firma sowie die Anschrift des Medieninhabers und des Herausgebers anzugeben.

(4) Die Pflicht zur Veröffentlichung trifft den Medieninhaber. Handelt es sich bei dem Medieninhaber um einen Diensteanbieter im Sinne des § 3 Z 2 E-Commerce-Gesetzes ECG, BGBl. I Nr. 152/2001 (zB Online-Shops, Hostprovider wie GMX), so können die Angaben zum Impressum gemeinsam mit den Angaben zu § 5 ECG zur Verfügung gestellt werden.

Ein Praxisbeispiel für das Impressum eines Folders gibt es hier. 

Info: Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau

Der Lehrberuf Medienfachmann/frau wird reformiert. Die neue Lehrausbildung kann mit Beginn des Schuljahres 2018/19 beginnen. Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Anfang Juli 2017 wurde das Konzept zur Reform der Lehrberufe im Bereich Werbung und Marktkommunikation offiziell im sozialpartnerschaftlich besetzen Berufsausbildungsbeirat beschlossen. Vertreter des Wirtschaftsministeriums und der Arbeitsgeber- und der Arbeitnehmerseite haben darüber eine politische Einigung erzielt. Das Wirtschaftsministerium hat nunmehr rückwirkend mit 1. Juni 2018 den Lehrberuf offiziell erlassen. Damit kann die neue Lehrausbildung ab Beginn des Schuljahrs 2018/19 starten. 

Der neureformierte Lehrberuf „Medienfachmann/Medienfachfrau“ wurde s als Schwerpunktlehrberuf mit folgenden vier Schwerpunkten eingerichtet: 

  1. Web Development & audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation)
  2. Grafik, Print, Publishing, audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation)
  3. Online Marketing
  4. Agenturdienstleistungen

Das  Unterrichtsministerium hat ebenfalls die entsprechende Anpassung der Lehrpläne für diesen neuen Lehrberuf durchgeführt. Mit der entsprechenden Erlassung der Verordnung werden zeitgleich mit der Ausbildungsordnung die neuen Lehrpläne mit dem Schuljahr 2018/19 in Kraft treten. Zur Unterstützung der Ausbilder in den Betrieben, der Lehrer in den Berufsschulen und der Lehrlinge kann jetzt nach offiziellem Inkrafttreten der entsprechenden Ausbildungsverordnung und der neuen Lehrpläne die Erstellung eines Ausbildungsleitfadens für den neuen Lehrberuf Medienfachmann/-frau bei einem anerkannten Bildungsinstitut beauftragt werden. Das Bundesministerium für Digitales und Wirtschaftsstandort hat dafür die grundsätzliche Zusage gegeben, die Kosten dafür zu 100 % zu tragen. Sämtliche Ausbildungsleitfäden werden auf einer eigens eingerichteten Website www.qualitaet-lehre.at veröffentlicht.

Der Leitfaden für den Lehrberuf Medienfachmann/-frau wird inhaltlich folgende Punkte umfassen: 

  • Analyse des neuen Lehrberufs
  • Erstellung einer allgemeinen Info sowie detaillierter Infos für die 4 Schwerpunkte
  • Ausarbeitung von praxisgerechten Erläuterungen
  • Ausarbeitung von Ausbildertipps
  • Entwicklung von Best-Practice Beispielen 

Weiterführende Infos sind auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich, Werbung und Marktkommunikation zu finden. 

Foto: WKÖ

 

Die Tellerrandguckerin

Die Innsbrucker Grafikerin Helene Clara Gamper sorgt mit einer außergewöhnlichen Geschäftsidee für Furore. In ihrem Onlineshop verkauft sie Grafikdesignleistungen. 

Da staunten wir in der werbungtirol.at-Redaktion nicht schlecht, als vor einigen Tagen ein E-Mail in unserem Postfach landete. Darin stand: „Hallo, ich hätte da etwas, das es so in dieser Form noch nicht gibt: Einen Online-Shop für Design-Dienstleistungen, der letzte Woche online gegangen ist. Vielleicht wäre das für euren Newsbereich interessant?“ Das war es allerdings. Also griffen wir zum Telefon und unterhielten uns mit Helene Clara Gamper über ihr mutiges Projekt. Hier könnt ihr das Gespräch nachlesen: 

 

werbungtirol.at: Provokant gefragt - wer braucht einen Onlineshop für Grafikdienstleistungen? 

Helene: Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Weg von der Suche nach einem passenden Grafiker bis zur Auftragserteilung für den Kunden oft sehr zeitaufwändig und mühsam sein kann. Ich wollte diese Hürde bei Seite schaffen. Das ist der Grundgedanke hinter meinem Konzept. Ansprechen möchte ich primär KMU, Start-Ups aber auch Content-Marketing Agenturen, da diese einen immer größeren Bedarf an Infografiken haben. Letztere sind eines meiner Steckenpferde. 

 

werbungtirol.at: Welche Leistungen bietest du in deinem Shop konkret an? 

Helene: Es gibt drei Produktkategorien. Social Media-Design, Stundenkontingente und Infografiken „light“ - hier arbeite ich ausschließlich mit vor mir selbst erstellten Infografik-Vorlagen. Diese Dinge lassen sich gut standardisiert anbieten. Für alles andere muss man mich nach wie vor ganz normal anfragen.

  

werbungtirol.at: Wie kam es von der Idee zur Realisation? 

Helene: Ich habe über einen Newsletter der Wirtschaftskammer von der Digitalisierungskampagne erfahren und wurde neugierig. Besonders die Potentialanalyse hat mich interessiert. Also kam ich dann in Kontakt mit Oliver Feldkircher von DigiPULS. Das Resultat der Beratung war ein fertiges Konzept für meinen Onlineshop. Das war im Februar. Vor kurzem ging er dann online. 

 

werbungtirol.at: Wie reagieren die Mitbewerber bis dato auf deine Idee? 

Helene: Da ich preislich sicherlich im Mittelfeld liege und auf keinen Fall mit Schleuderpreisen auf den Markt gehen will, erwarte ich zumindest hier keine große Reaktion. Was aber die Idee selbst angeht, hoffe ich doch, dass ich für den einen oder anderen Denkanstoß sorgen kann. Denn man darf sich nie auf seinen Lorbeeren ausruhen und sollte immer einen Schritt voraus sein, gerade in unserer Branche und gerade in digitalen Zeiten. Denn die weltweite Vernetzung sorgt dafür, dass nicht nur Tiroler Agenturen zu meinen Mitbewerbern gehören, sondern eigentlich jeder Grafiker in jedem erdenklichen Land. Das schafft auf der anderen Seite wieder Chancen, ich selbst durfte zum Beispiel schon für Kunden in London, USA und Australien arbeiten. Über den Tellerrand zu gucken, ist mir sehr wichtig. 

 

werbungtirol.at: Welchen Output erhoffst du dir? 

Helene: Auf der einen Seite natürlich eine Umsatzsteigerung. Auf der anderen Seite ist mir der Innovationsgedanke ein großes Anliegen. Und nicht zuletzt soll die Wahrnehmung für den Wert von Grafikdienstleistungen gesteigert werden. 

  

Mehr zu Helene Clara Gamper und ihrem Onlineshop auf Ihrer Website. 

In unserer Serie "Aus den Agenturen" lassen wir hier einmal pro Monat kreative Köpfe zu Wort kommen. In Interviews und Reportagen zeigen wir, was Tirols Werber bewegt. Erzählt uns eure Geschichte: redaktionwerbungtirol.at 

Einladung zur Ausschusssitzung am 23.04.2018

Die nächste Ausschusssitzung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation findet am Montag, 23.04.2018 um 16:30 im WEI SRAUMForum Tirol, Andreas-Hofer-Strasse 27, Innsbruck statt.

Tagesordnungspunkte: 

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung

3. Tirolissimo 2018

4. Kreativland Tirol

5. Rechnungsabschluss 2017

6. Think Train

7. Allfälliges 

DSGVO für Werber - der gesamte Vortrag jetzt als Video online!

27.03.2018: Die DSGOV kommt. Was das für Werbetreibende in der Praxis bedeutet, erläuterte Mag. Ursula Illibauer in ihrem Vortrag in der WK Tirol. Den Livestream der Veranstaltung gibt's hier zum Nachschauen. 

Der Weltenwanderer

Eigentlich wollte Samuel Geisler nach Papua-Neuguinea. Dort war er bis heute nicht. Dafür aber in Afghanistan, Aserbaidschan, Nigeria und im Kosovo. Heute wirkt und werkelt der Gründer des Digital Signage-Spezialisten Peakmedia wieder dort, wo er eigentlich herkommt: Im idyllischen Ebbs. Und erobert von hier aus mit seinen Ideen ständig neue Welten. 

Manche Lebensgeschichten muten so abenteuerlich an, dass man sie im ersten Moment gar nicht glauben mag. Und so sitzen wir an diesem Montagnachmittag im Besprechungsraum der Peakmedia und kommen aus dem Staunen kaum heraus. Samuel Geisler ist keiner, der mit seinem Können, seinem Tun und Lassen hausieren geht. Umso wunderlicher sind die Dinge, die er uns erzählt. Er sei immer schon einer gewesen, den vieles interessiert, meint der 1984 geborene Samuel. Nur aus der Karriere als Künstler wurde es nichts. Denn bei der Aufnahmeprüfung der Grafik-HTL in Innsbruck sollte er eine Zange malen. Und einen Apfel. Und einen Baum. Mit Wasserfarben. „Da wusste ich, das ist nix für mich“, erinnert sich Samual lachend. Also ging´s ab in die Handelsschule. Dort kam er das erste Mal mit dem Themenfeld Marketing in Berührung, dem Rüstzeug für spätere Unternehmungen. Doch bis es so weit sein sollte, wandelte der Ebbser zunächst auf völlig anderen Pfaden. Und die waren bisweilen wild.

Die jungen Wilden

Eigentlich hatte Samuel die fixe Idee, seinen Zivildienst in der Ferne abzuleisten: „Fragt mich nicht wieso, aber ich wollte unbedingt nach Papua-Neuguinea“. Dazu sollte es nicht kommen. Denn dank des Herrn Papa landete Samuel beim Bundesheer. Zunächst versah er den Dienst an der Waffe recht widerwillig. „Eines Tages meinte mein Offizier, ich täte mich leichter, wenn ich mitarbeiten würde und steckte mich in ein Führungskräfteseminar“. Offenbar ein Schlüsselerlebnis. Samuel Geisler schlug eine militärische Karriere ein. Ganze vier Jahre diente er in der Kaderpräsenzeinheit, einem Teil der so genannten Task Force 6. Einsätze in Afghanistan und dem Kosovo folgten. Die Urlaube verbrachte der „eingeschworene Haufen“, wie er sich und seine Kameraden nennt, allerdings nicht in der beschaulichen Tiroler Heimat, sondern vorzugsweise in fernen abenteuerlichen Gefilden. „Wir waren unsterblich. Zumindest fühlten wir uns so“. 2007 ging es dann von Innsbruck nach Kapstadt. Mit dem Auto wohlgemerkt. „Und weil uns das allein noch nicht reichte, führte die Route vorrangig durch kriegsführende Länder“. Der Tag der Abreise sollte einen weiteren Meilenstein darstellen. „Bevor wir uns mit Sack und Pack auf den Weg nach Kapstadt machten, hatte ich noch den letzten Aufnahmetest bei der Polizei.“ Den bestand er mit Bravour. 

Die Polizei als Hobby

Seinen ursprünglichen Plan, zur Cobra zu gehen, verwarf Samuel mit der Zeit. Auch der Familie wegen. Also landete er bei der „normalen“ Polizei. „Jeder braucht ein Hobby. Und meines ist eben das Streife fahren“, meint Samuel. 20 Stunden pro Woche verbringt er auf einem Polizeiposten im Bezirk Kitzbühel. Vorwiegend nachts und am Wochenende. Tagsüber schießt der 33-Jährige für seine Kunden scharf. Mit innovativen Ideen und individuellen Lösungen. Eines wird uns im Laufe des Gespräches klar: Samuel Geisler ist ein 150%-Mensch. Einer, der für sein Tun brennt. Und erst zufrieden ist, wenn alles passt.  Und bei Peakmedia passt vieles. „Wir verbringen alle oft mehr Zeit in der Arbeit als Zuhause. Deshalb braucht es die richtige Mischung an Menschen. Persönlichkeiten mit Biss, Power und Begeisterungsfähigkeit“, erklärt uns Sam. „Denn draußen bei den Kunden zählt nicht nur das Produkt, sondern auch das Team dahinter. Weil wir vorwiegend im Digitalen tätig sind, braucht es eine solide analoge Basis.“ Das Telefon klingelt. Samuel muss los. Termine. Wir verabschieden uns und bedanken uns für den spannenden Einblick ein spannendes Leben. Ob wir denn schon einen Titel für diese Reportage hätten, möchte er noch schnell wissen. Wir müssen nicht lange überlegen. Samuel Geisler ist ein Weltenwandler. Einer, der neue Wege einschlägt. Die berühmte Extrameile läuft. Denn schließlich sind Grenzen zum Überschreiten gemacht. 

Über Peakmedia:

Peakmedia wurde auf einer Vision basierend gegründet: Der Vision, einem jeden Unternehmen – besonders auch den kleinsten unter ihnen – zu ermöglichen, gezielt für ihre Sache zu werben. Die Kerndisziplin liegt dabei darin, die Streuung der Werbung auf die für den jeweiligen Werbenden relevanten Einzugsgebiete und Lokalitäten einzugrenzen.Das Steckenpferd der Firma Peakmedia ist ein für den Anwender simples, aber auch durch technologische Finesse ausgezeichnetes System. Dadurch werden Inhalte zielsicher platziert und unmittelbar distribuiert.

In unserer Serie "Aus den Agenturen" lassen wir hier einmal pro Monat kreative Köpfe zu Wort kommen. In Interviews und Reportagen zeigen wir, was Tirols Werber bewegt. Erzählt uns eure Geschichte: redaktionwerbungtirol.at